Entwicklung der Beschäftigungssituation von Absolventen eines Berufsbildungswerkes : Arbeit? Arbeitslos?
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122785
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Abstract
Um die Effizienz der Berufsbildungswerke zu überprüfen, werden zunächst die Ausbildungsabbrüche betrachtet. Dabei wird gezeigt, dass die fast gleichen Abbrecherquoten von 15% in Berufsbildungswerken und 16% auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auf unterschiedliche Gründe zurückzuführen sind. Anschliessend werden die Ergebnisse mehrerer Nachbefragungen von Absolventen des Berufsbildungswerkes Husum vorgestellt und deren Eingliederungschancen in den Arbeitsmarkt mit den Absolventen anderer Berufsbildungswerke und mit Behinderten allgemein verglichen. Die Dauer bis zur Eingliederung in die erste Arbeitsstelle hat sich demnach seit 1981 zwar verlängert, Absolventen von Berufsbildungswerken finden aber im Vergleich zu arbeitslosen Behinderten insgesamt wesentlich schneller einen Arbeitsplatz. Dies führt der Autor auf die gute Zusammenarbeit zwischen den Berufsbildungswerken und der Arbeitsvermittlung zurück, sowie darauf, dass in den Berufsbildungswerken die richtige Berufspalette angeboten wird und auch berufsübergreifende soziale Qualifikationen vermittelt werden. Handlungsbedarf sieht er vor allem bei der Nachbetreuung der Absolventen. (IAB)