Ökonomische Bildung in Zeiten ökonomisierter Lebenswelten : Ansprüche an Lernangebote für Geringqualifizierte

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"Ökonomische Bildung gilt manchen bereits seit Aristoteles Nikomachischer Ethik als integraler Bestandteil der menschlichen Enkulturation und Sozialisation. In einer zunehmend 'ökonomisierten' Gesellschaft wie der unsrigen sind ökonomische Handlungs- und Urteilskompetenzen jedoch endgültig unabdingbar geworden - sei es bei der Haushaltsführung, bei der Bewertung wirtschaftspolitischer Reformen oder bei der Geldanlage. Ungeachtet der zunehmenden 'Ökonomisierung' unserer Lebenswelt sollte ökonomische (Grund-)Bildung jedoch nicht nur monetär verwertbare Informationen transportieren, sondern auch dem Erwerb sozialer und partizipatorischer Kompetenzen den Weg ebnen. Dabei kommt der Erwerbstätigkeit besondere Bedeutung zu - einerseits als Anker für die Unterbreitung entsprechender Bildungsangebote, andererseits als Bezugspunkt für deren inhaltliche Ausgestaltung. Die im Folgenden identifizierten Anforderungsbereiche ökonomischer Grundbildung haben eine heuristische Funktion und sollen einen Ausgangspunkt für die weitere wissenschaftliche Debatte darstellen." (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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