Lernkultur in der Werkstatt für Personen mit psychischen Beeinträchtigungen : Theorie und Praxis

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Bonn

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"Werkstätten für Personen mit psychischen Beeinträchtigungen sind eine spezielle Angebotsform der Soziotherapie. Sie ermöglichen die Teilhabe an einer gemeinsamen Arbeitstätigkeit und tragen dazu bei, die Lebensqualität der Personen zu verbessern und ihre Handlungsfähigkeit zu erweitern. Im Fokus der Aktivität steht hier die Förderung von Lernprozessen, die gleichermaßen tätigkeitsbezogen und persönlich relevant sind. Über den Erfolg der Werkstatt entscheidet dann eine spezifische Lernkultur, die davon ausgeht, dass der Lernende selbst das Subjekt seiner Lerntätigkeit ist. Sie wird von einem Prozeßmodell geleitet, das die allgemeinen Anforderungen einer subjektorientierten Lernförderung mit den Gegebenheiten der Werkstatt vermittelt. Grundlegend sind dabei die individuelle Bestimmung der Lernbedarfe und die umfassende Berücksichtigung der personalen Dispositionen. Darüber hinaus geht es um die Entwicklung von Lernhandlungen, die sachlich angemessen und ausführbar sind. Von besonderer Bedeutung ist die Steuerung des Lernprozesses im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft." (BIBB-Autorenreferat)

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