Überflüssige Jugend? : Auswertung eines Lehrganges der Jugendberufshilfe. Betrachtungen über den Verbleib von Absolventinnen und Absolventen aus berufsbiografischer Sicht

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Aufgrund der Lage auf dem Arbeits- und Ausbildungsstellenmarkt wird massenhafte Erwerbslosigkeit wohl dauerhafter Bestandteil gesellschaftlicher Wirklichkeit bleiben. Das kann nicht ohne Auswirkungen auf die Lebenskonzepte von Menschen sein, die sich an der Vision erfolgreicher gesellschaftlicher Integration durch Arbeit orientieren. Vor dieser Aussage und und den Ergebnissen einer Befragung von Teilnehmern eines berufsvorbereitenden Lehrgangs stellt die Autorin u.a. die Frage, wie die Chancen für diejenigen jungen Menschen aussehen, die zwar gern arbeiten wollen, aber vorübergehend oder dauerhaft vom Arbeitsprozess ausgeschlossen sind. Jugend wird in der vorliegenden Darstellung funktional auf Arbeit bezogen. Der hier vertretenen Ausgangsthese zufolge ist Jugend entstanden als gesellschaftliche Kollektiverscheinung mit der Aufgabe, junge Menschen auf ein Leben als Erwachsene, mithin als Arbeitende, vorzubereiten. In dem Umfang, in dem diese Aufgabe nicht mehr erfüllt werden kann, weil es die Arbeitsplätze nicht mehr gibt, die von der jungen Generation übernommen werden sollen, verliert Jugend zunehmend an Funktion und wird zum Auslaufmodell. (BIBB2)

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