Nachschulische Werdegänge der Studienberechtigten 90 und 92

bibb.id92637
dc.contributor.authorDurrer, Franz [Verfasser]
dc.contributor.authorHeine, Christoph [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T11:27:21Z
dc.date.available2018-12-17T11:27:21Z
dc.date.issued1997
dc.description.abstract"Bis 5 1/2 Jahre nach 'Schulabgang hat der ganz überwiegende Teil der Studienberechtigten 90 aus den alten und den neuen Ländern (96%) an den Erwerb der Hochschulreife eine Phase der beruflichen Qualifizierung angeschlossen. Knapp zwei Drittel (62%) haben dabei den Weg "nur Studium" gewählt und knapp ein Viertel (23%) hat sich für den Weg "nur Berufsausbildung" entschieden. Eine "Doppelqualifizierung" (Berufsausbildung nach Erwerb der Hochschulreife und anschliessendes Studium) streben 11% der Studienberechtigten 90 an. Damit werden insgesamt 73% der Studienberechtigten 90 ein Universitäts- oder ein Fachhochschulexamen und 34% eine abgeschlossene nachschulische Berufsausbildung vorweisen können. Nimmt man noch diejenigen hinzu, die bereits vor oder mit Erwerb der Hochschulreife eine berufliche Ausbildung absolviert haben, so werden sogar 53% dieses Studienberechtigtenjahrgangs eine nicht-akademische berufliche Qualifizierung erworben haben. Im einzelnen werden 46% der Studienberechtigten 90 "nur" über ein Hochschulexamen, 26% "nur" über einen Berufsausbildungsabschluss und 27% über beide Abschlüsse verfügen, d.h., dass nahezu alle Studienberechtigten dieses Jahrgangs (99%) zumindest eine berufliche Qualifikation erworben haben (werden). Bei den Studienberechtigten 92 aus alten Ländern, die zuletzt 3 1/2 Jahre nach Schulabgang befragt wurden, lässt sich ein nahezu identisches Ausbildungsverhalten feststellen. Die nachschulischen Werdegänge der Studienberechtigten 90 und 92 lassen sich in drei Phasen aufteilen. Der Zeitraum bis ein Jahr nach Verlassen der Schule ist für viele Studienberechtigte eine Phase von teilweise "ungeplanten" oder zumindest nicht ausdrücklich gewünschten Übergangstätigkeiten (Wehr- Zivildienst, Praktika, Jobben, Au- Pair-Aufenthalte im Ausland, Urlaub etc.) vor der Realisierung der eigentlichen Ausbildungspläne. Danach (bis etwa 2 1/2Jahre nach Schulabgang) folgt die "Hochphase" der Berufsqualifizierung, während der sich durchweg rd. neun von zehn der Studienberechtigten in einem Studium oder in einer Berufsausbildung befanden. Hieran anschliessend folgt die Phase des zunehmenden Übertritts ins Erwerbsleben, die aber zunächst fast ausschliesslich Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung umfasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
dc.format.extentS. 1-17
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/705889
dc.language.isode
dc.relation.ispartofHIS-Kurzinformationen
dc.relation.ispartofvolume(1997), H. A 4
dc.subject.classificationL 5 Beratung & Orientierung
dc.subject.classificationG 1.3.2.2.1 Erste Schwelle, in Ausbildung
dc.subject.classificationS 1.4 Hochschulbildung
dc.subject.classificationS 1.3.4 Doppelqualifizierende Bildungsgänge
dc.subject.classificationG 1.3.2.2.2 Verlauf (Erfolg / Abbruch)
dc.subject.classificationG 1.3.3 Bildungs- & Erwerbsbiografien
dc.subject.classificationG 2.3.2 Arbeits- & Beschäftigungsverhältnisse
dc.subject.classificationI 2.1.2 Alte Bundesländer
dc.subject.classificationI 2.1.1 Neue Bundesländer
dc.subject.otherStudienberechtigter
dc.subject.otherAusbildungswahl
dc.subject.otherStudienfachwahl
dc.subject.otherDoppelqualifikation
dc.subject.otherBildungsverlauf
dc.subject.otherBerufsverlauf
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.subject.otherWestdeutschland
dc.subject.otherOstdeutschland
dc.subject.other1990-1995
dc.titleNachschulische Werdegänge der Studienberechtigten 90 und 92
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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