Die Integration affektiver Lernziele in die Wirtschaftskunde : ein Unterrichtsbeispiel

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Neben der Wissensvermittlung steht in der beruflichen Bildung gleichrangig die Förderung der sozialen Handlungsfähigkeit. Dazu zählen drei Bündel von Kompetenzen. Es geht um die Entwicklung von 1. sacheinsichtigem Verhalten und Handeln (Sachkompetenz und intellektuelle Mündigkeit), 2. sozialeinsichtigem Verhalten und Handeln (Sozialkompetenz und soziale Mündigkeit) und 3. werteinsichtigem Verhalten und Handeln (Selbstkompetenz und moralische Mündigkeit). Bei der konkreten Umsetzung besonders der Sozial- und Selbstkompetenz treten in der Ausbildungspraxis jedoch Probleme auf. So fehlt es z.B. bei der Forderung nach moralischer Mündigkeit an Konsens in bezug auf die Kernaussage und die Bildungsziele dieses Begriffs. Unklar ist weiter, inwieweit Ethikunterricht zu entsprechenden Einsichten auch ausserhalb der Schule beitragen kann. Mit einem Unterrichtsbeispiel gibt deshalb der Verfasser einen Anstoss, auch in wirtschaftskundlichen Fächern kognitive und affektive Unterrichtsziele bewusst miteinander zu verbinden. In diesem Beispiel geht es darum, den Einfluss unterschiedlicher Lebensauffassungen und deren Bedeutung für die Wirtschaft zu erkennen und die eigene Einstellung sowie Werthaltung zur Arbeit aufzuzeigen und zu reflektieren. (BIBB)

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