Ausbildung oder Studium? : Wie Unternehmen Abiturienten bei der Berufsorientierung unterstützen können
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181842
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Köln
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Abstract
"Unternehmen können immer mehr Ausbildungsstellen nicht besetzen. Dies birgt die Gefahr, dass gerade kleine und mittlere Unternehmen mittelfristig ihre Ausbildungsaktivitäten zurückfahren, was gravierende Auswirkungen auf die Fachkräftesituation auf dem Arbeitsmarkt hätte. Das ist unter anderem der Tatsache geschuldet, dass anteilig mehr Schüler eine Hochschulzugangsberechtigung erwerben und ein Studium beginnen. Die Studienanfängerquote hat sich zuletzt auf hohem Niveau (58,2 Prozent) eingependelt." Betriebe sollten in Zukunft ihre Bemühungen intensivieren, auch Abiturienten für eine Ausbildung zu gewinnen, die sich zudem nur unzureichend über Ausbildungsmöglichkeiten informiert sehen. Der Studie zufolge unterschätzen viele Jugendliche die Karrierechancen, die eine Ausbildung bietet. So schätzten sechs von zehn Abiturienten das Arbeitslosigkeitsrisiko mit einem Studienabschluss als gering ein, aber nur ein Drittel sieht mit einem Ausbildungsabschluss ein geringes Risiko. Zusatzqualifikationen und Auslandsaufenthalten seien zudem weitere Aspekte zur Attraktivitätssteigerung einer beruflichen Ausbildung. (Textauszug; BIBB-Doku)