Weiterbildung : ermöglichungsdidaktische Grundlagen
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Vahlen
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München
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Abstract
In dem Masse, in dem die Weiterbildung sich zum Bestandteil von Bildungs- und Berufsbiographien entwickelt, verändern sich Funktion und Aufgaben für die vorherigen Bildungseinrichtungen. Diese müssen von dem Ideal der Ausstattung für die Lebensbewältigung abgehen und ihre Aufgabe darin sehen, auf "Selbst-Ausstattung" und "Selbst-Anpassung" an Wandlungsprozesse vorzubereiten. Mit der Verbreitung des lebenslangen Lernens gewinnt sozusagen das "Lernen-Lernen" bzw. die "Vorbereitung auf die Vorbereitung" an Bedeutung. Der Begriff der Weiterbildung steht aber nicht nur für einen immer wichtiger werdenden Bereich des Bildungssystems, er kennzeichnet auch die unmittelbaren Lernprozesse Erwachsener, d.h. die Prozesse der Planung, Durchführung und Kontrolle des Erwachsenenlernens. Der Verfasser stellt diesen Funktionszyklus der Weiterbildung, unter verschiedenen Perspektiven analysiert, dar. Im Vordergrund steht dabei das Bemühen, das Lernen Erwachsener als ein Interaktionsgeschehen zu kennzeichnen,das durch das komplexe Zusammenwirken subjektiver und objektiver Faktoren bestimmt ist. (BIBB2)