Arbeitsprozessorientierung in der Rehabilitandenförderung in Berufen des Metallbereichs nach § 48 BBiG
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127797
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Abstract
Der Schulversuch ObaC 48 beschäftigt sich mit der arbeitsprozessorientierten Gestaltung der Rehabilitandenförderung in metalltechnischen Berufen. Auf der Grundlage durchgeführter Befragungen von Meistern, Vorarbeitern und Absolventen von Fördermaßnahmen sowie eigenen Arbeitsprozessanalysen werden die Lernfeldinhalte für die Ausbildung von Rehabilitanden entwickelt. Damit soll eine zielgruppenadäquate berufliche Ausbildung geschaffen werden, bei der die Inhalte und Strukturen betrieblicher Arbeitsprozesse ein wesentlicher Bezugspunkt sind, vergleichbar mit der Ausbildung im dualen System. Gefördert werden sollen spezielle Schlüsselqualifikationen, die einen Einstieg in die Berufsarbeit ermöglichen sollen. Dazu zählen grob- und feinmotorische Grundfertigkeiten ebenso wie primäre Arbeitstugenden, Sozialkompetenzen und allgemeinbildende Qualifikationen. Dieser Ansatz mündet in einem Curriculum, das sowohl die Inhalte als auch die beteiligten Lernorte vernetzt und die Zusammenarbeit von Ausbildern, Sozialpädagogen und Lehrkräften der berufsbildenden Schule erleichtert. (BIBB2)