Soziale Öffnung der Universität? Wissenschaftliche Weiterbildung zwischen Anspruch und Wirklichkeit
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149277
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Abstract
"Seit der Novellierung des Hochschulrahmengesetzes 1998 ist Weiterbildung (neben Forschung und Lehre) eine Kernaufgabe von Hochschulen und richtet sich sowohl an Hochschulabsolventen als auch an nicht akademisch vorgebildete Personen. Wie sich ein Angebot wissenschaftlicher Weiterbildung gestaltet, an dem Berufstätige teilhaben, die nicht über einen Hochschulabschluss verfügen, ist Gegenstand des vorliegenden Beitrags. Dabei wird insbesondere in den Blick genommen, mit welchen Motiven die Teilnehmer die Universität als Träger der Weiterbildung wählen, was sie grundsätzlich von universitärer Weiterbildung erwarten und inwiefern die Dozenten diese Erwartungen erfüllen können (bzw. wollen). Dazu wurden 21 leitfadengestützte Interviews mit Hochschuldozenten (9) und Teilnehmern (12) aus zwei Weiterbildungsstudiengängen geführt, von denen einer mit einem Zertifikat abschließt und für beide oben genannten Personengruppen geöffnet ist, während der andere sich ausschließlich an Akademiker richtet und mit einem Masterabschluss beendet wird. Im Weiteren werden Zwischenergebnisse des Projekts dargestellt. Insgesamt kann festgehalten werden, dass sich die Weiterbildung an der Universität - insbesondere mit "neuen" Zielgruppen - als nicht unproblematisch erweist." (Autorenreferat; BIBB-Doku)