Subjektbildung und Qualifikation : ein Betrag zur Entwicklung berufsbildungswissenschaftlicher Qualifikationsforschung
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129442
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Gesellschaft zur Förderung arbeitsorientierter Forschung und Bildung
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Frankfurt/Main
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Abstract
"Die Subjektbildung fungiert in dieser Arbeit als forschungsleitendes Interesse für die Analyse von gesellschaftlichen Qualifikationsbedarfen. Diese sind im Hinblick auf die Gestaltung von Bildungsgängen und die Curriculumkonstruktion zu erheben. Dafür ist eine auf das Subjekt fokussierte berufsbildungswissenschaftliche Qualifikationsforschung unerlässlich, zu deren theoretischer Fundierung diese Arbeit einen Beitrag leistet." Am Beispiel des Gesundheitswesens und dessen Verwaltung wird die Herausbildung konkreter Bedarfe an Arbeitsvermögen unter den Bedingungen veränderter gesellschaftlicher Arbeitsschneidung untersucht. Es wird gefragt, wie sich die neuen Bedarfe auf die Personalrekrutierung auswirken und ob und wie sie das Qualifizierungssystem beeinflussen. Die Untersuchung geht in Anlehnung an GREINERT, HUISINGA, LISOP von der These aus, dass eine Binnendifferenzierung des Berufsbildungssystems ohne eine ausgewiesene und systematische Bezugnahme auf die Prozesse der gesellschaftlichen und betrieblichen Arbeitsschneidung der Deregulierung zuarbeitet. Forschungsstrategisch setzt die Arbeit deshalb in einem weiten Verständnis an der Herausbildung konkreter Bedarfe von Arbeitsvermögen an. (BIBB2)