Wettbewerb, soziales Umfeld oder gezielte Lebensplanung? : Determinanten der horizontalen Geschlechtersegregation auf dem Lehrstellenmarkt
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133840
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Abstract
"Der Beitrag beinhaltet eine empirische Studie über die Geschlechtersegregation auf dem Schweizer Lehrstellenmarkt. Im Mittelpunkt der Analyse steht die Entscheidung der Schülerinnen und Schüler für eine Ausbildungsstelle und damit für einen Beruf mit einer gegebenen Geschlechtersegregation. Ausgehend von unterschiedlichen theoretischen Ansätzen lassen sich Hypothesen ableiten, die iene horizontale Segregation begründen. Unterschieden werden marktbasierte Opportunitätsstrukturen, zukunftsorientierte Präferenzen der Auszubildenden sowie Determinanten des sozialen Umfelds und der Sozialisation. Getestet werden die Hypothesen mittels Umfragedaten von über 2000 Auszubildenden im Raum Zürich. Der deutlichste Einfluss auf eine geschlechterspezifische Berufswahl haben die ausgewiesenen schulischen Leistungen sowie die Suchintensität. Mit Ausnahme des Elternhauses lassen sich keine Einflüsse des sozialen Umfeldes nachweisen. Es sind die Väter, die ihre Kinder in Männerberufe und Mütter, die ihre Kinder in Frauenberufe drängen, und zwar unabhängig vom Geschlecht." (Autorenreferat, BIBB-Doku)