Institutionelle Mechanismen der (Re-)Produktion von Bildungsungleichheit an der Schwelle zur dualen Berufsausbildung und ihr Einfluss auf die Qualifizierungschancen von Bewerbern mit Migrationshintergrund
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159775
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Abstract
"An einer dualen Berufsausbildung interessierte Jugendliche stehen in Deutschland einem heterogenen Gefüge an Zugangsregeln und -bedingungen gegenüber. Variierende Zugangslogiken resultieren auf der Makroebene aus institutionellen Differenzen der betrieblichen und außerbetrieblichen Ausbildung, darüber hinaus aus unterschiedlichen Strategien der Länder im Umgang mit erfolglosen Bewerberinnen und Bewerbern. Auf der Mesoebene erzeugen regionale Ausbildungsmarktunterschiede uneinheitliche Zugangsbedingungen. Diese werden auf der Mikroebene durch betriebsspezifische Regeln der Personalselektion verstärkt." Der Beitrag untersucht die Auswirkungen der unterschiedlichen systemischen und regionalen Zugangskriterien auf die Ausbildungschancen von Jugendlichen und die (Re-)Produktion sozialer Ungleichheiten. In diesem Zusammenhang wird insbesondere der Frage nachgegangen, inwieweit die unterschiedlichen Rahmenbedingungen des Zugangs in duale Berufsausbildung mit dazu beitragen, dass Bewerberinnen und Bewerbern mit Migrationshintergrund im Schnitt schlechtere Übergangschancen haben. (Autorenreferat, BIBB-Doku)