Participation of unskilled workers in training programmes : paths and barriers in Germany
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Gelsenkirchen
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Abstract
"Prognosen zur Beschäftigungsentwicklung in Deutschland gehen von einer weiter abnehmenden Nachfrage nach un- und angelernte Arbeitskräften aus. Berufliche Fort- und Weiterbildung, einschliesslich des Nachholens beruflicher Abschlüsse, scheint vor diesem Hintergrund das einzige Mittel zu sein, um die Position un- und angelernter ArbeitnehmerInnen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Der Bericht führt einige Strukturdaten über un- und angelernte ArbeitnehmerInnen in Deutschland aus und erläutert Gründe, warum sie ohne Berufsabschluss (geblieben) sind. Die wichtigsten Wege beruflicher Weiterbildung für Erwachsene und der Grad, zu dem Un- und Angelernte an diesen teilnahmen, werden dargestellt. Innerbetriebliche Weiterbildung ist für un- und angelernte ArbeitnehmerInnen von sehr geringer Bedeutung. Die meisten betrieblichen Kurse oder Programme gehen an Ungelernten, insbesondere in Arbeiterpositionen, vorbei: sie sind von kurzer Dauer, vermitteln keine auf dem Arbeitsmarkt verwendbaren Qualifikationen und richten sich zu grossen Teilen an Angestellte. Staatliche Weiterbildungspolitik für Ungelernte ist bewusst beschränkt auf die Verbesserung von Curricula und Didaktik der beruflichen Erwachsenenpädagogik sowie auf eine Ausweitung der Qualifizierung in der Trägerschaft der Arbeitsämter. Der Bericht entstand im Rahmen eines Leonardo-Projektes "Teilnahmebarrieren An- und Ungelernter an innerbetrieblicher Weiterbildung" (BARPUT)." (Autorenreferat, IAB-Doku)