Berufliche Orientierungen von Lehrerinnen und Lehrern : eine empirische Untersuchung
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117555
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Campus-Verlag
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Frankfurt u.a.
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Abstract
"Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Bedeutung geschlechtsspezifischer Muster von Identität für die Arbeit in der Schule, die bei Lehrerinnen und Lehrern unterschiedliche Ausgestaltung beruflicher Anforderungen, die Differenzen in der subjektiven Bedeutung des Berufs, die Konstellationen im schulischen und ausserschulischen Alltag, in denen sich traditionelle Geschlechterarrangements wiederholen. Die Darstellung der Untersuchungsergebnisse orientiert sich zunächst am Verlauf von berufsbiographischen Entwicklungen. Beschrieben werden die Wege zum Beruf, die ersten Erfahrungen in der Lehrtätigkeit und die Wahrnehmung der aktuellen Berufs- und Arbeitssituation. Daran anschliessend ist die Bedeutung des Berufs im Lebenszusammenhang Thema: die Vereinbarkeit von Partnerschaft, Kindern und beruflicher Arbeit, die Attraktivität anderer als um berufliche Arbeit zentrierter Formen der Lebensgestaltung, die Prioritäten bei einer Arbeitszeitverkürzung und die Gewichtung von Beruflichem und Nichtberuflichem in der bisherigen sowie der aktuellen Lebensgestaltung. Dann erfolgt eine Zwischenbilanz, in der die wichtigsten Ergebnisse zum Verhältnis von Lehrerinnen und Lehrern zu ihrem Beruf - den unterschiedlichen Ausgestaltungen beruflicher Anforderungen und der Bedeutung des Berufs im Lebenszusammenhang - zusammenfassend dargestellt werden. Aussagen zu geschlechtsspezifischen Umgehensweisen mit schulischer Realität und beruflicher Arbeit werden durch die Ergebnisse der hermeneutischen Interpretation zweier Interviews - mit einem Lehrer und einer Lehrerin - vertieft. Ergebnisse der Studie insbesondere im Zusammenhang mit psychoanalytisch orientierten Ansätzen zu geschlechtsspezifischen Entwicklungsverläufen und Mustern von Identität werden zu interpretieren versucht." (Autorenreferat)