The costs of hiring skilled workers

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Abstract

Die Ausgaben, die den Unternehmen bei der Anstellung neuer Facharbeiter entstehen, machen einen oft unterschätzten Teil der Personalausgaben aus. Empirische Studien belegen, dass eine Neueinstellung Kosten in der Höhe von drei bis sechs Monatslöhnen verursachen kann. Aus Arbeitgebersicht gilt es daher möglichst zu verhindern, sich auf dem Markt nach neuen Arbeitskräften umsehen zu müssen. Eine mögliche Strategie ist, junge Menschen selbst auszubilden und qualifiziertes Personal im Betrieb zu halten. Im Rahmen der vorliegenden Untersuchung ging es vor diesem Hintergrund um die Beantwortung der Frage, wie sich die mit Personaleinstellungen verbundenen Kosten auf die Bereitschaft auswirken, in die betriebsinterne Ausbildung zu investieren. Auf der Grundlage repräsentativer administrativer Surveydaten, die in den Jahren 2000 und 2004 erhoben worden sind, wurden mit Hilfe eines verallgemeinerten Tobit-Modells Schätzungen angestellt. Diese führten zu dem Ergebnis, dass die Arbeitgeber auf eine Erhöhung der Rekrutierungskosten durchaus mit einer Verstärkung ihrer Ausbildungsbemühungen reagieren: So zieht ein Wachstum der Rekrutierungskosten um eine Standardabweichung eine Erhöhung der betriebsinternen Ausbildungskapazitäten um 0,7 Standardabweichungen nach sich. (BIBB-Doku)
"This paper analyzes the structure of hiring costs for skilled workers. We use novel Swiss administrative firm-level survey data that provide direct and detailed measures of hiring costs, including recruitment and adaptation. Results show that average hiring costs range, depending on firm size, from 10 to 17 weeks of wage payments. The structure of hiring costs is convex. Marginal hiring costs increase with the number of hires and reach up to 24 weeks of wage payments. We find no evidence for a fixed cost component. Hiring costs also increase with the hiring rate (the ratio of hires and skilled workers), confirming convexity. Hiring costs generally increase with skill requirements for job applicants, and depend on macroeconomic conditions: a 1% point increase in the unemployment rate reduces average hiring costs by more than 5%." (Authors' abstract, BIBB-Doku)

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