Berufliche Förderung von benachteiligten jungen Erwachsenen in privatwirtschaftlichen Betrieben : Werkstattbericht
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89277
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München u.a.
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Abstract
Die Fallstudie berichtet über ein Modellvorhaben im Rahmen des Programms "Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit", das die berufliche Integration von benachteiligten jungen Erwachsenen durch ihre Beschäftigung und Qualifizierung in privatwirtschaftlichen Betrieben in Berlin erreichen will. Umgesetzt wird das Vorhaben durch einen freien Träger der Jugendhilfe. Die ungelernten jungen Erwachsenen werden bis zu einer Dauer von maximal drei Jahren in Betrieben beschäftigt und gefördert, wobei die entstehenden Lohn- und Lohnnebenkosten degressiv aus Landesmitteln und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds subventioniert werden. In diesem Zeitraum betreut und unterstützt der Modellträger die Betriebe und Teilnehmer. Letztere werden zusätzlich durch ausserbetriebliche Bildungsangebote des Trägers bzw. durch die Übernahme der Kosten für die Teilnahme an Angeboten dritter Bildungsträger qualifiziert. Ziel des Arbeitsansatzes ist sowohl die Entwicklung der beruflichen Qualifikationen der Teilnehmer als auch die Überleitung der befristeten subventionierten Beschäftigung in ein unbefristetes, stabiles Arbeitsverhältnis. Das größte Manko ist, dass kein anerkannter Ausbildungsabschluss erreicht wird, weil die Betriebe dazu überwiegend nicht in der Lage sind, weshalb die Teilnehmer anschließende Umschulungen planen. (IAB2)