Unterstützung für Alleinerziehende : Arbeitsmarktintegration und soziale Teilhabe. Ein kommunales Handlungskonzept
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128691
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Deutsches Jugendinstitut
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München
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Abstract
Alleinerziehende sind in Deutschland die Bevölkerungsgruppe mit dem höchsten Armutsrisiko. Etwa 450.000 Alleinerziehende beziehen Arbeitslosengeld II. Kein anderer Haushaltstyp, auch kinderreiche Paarfamilien nicht, ist mit einem ähnlich hohen Anteil auf soziale Unterstützungsleistungen angewiesen. Dennoch ist es für Kinder nicht per se ein Entwicklungsrisiko, mit einem alleinerziehenden Elternteil aufzuwachsen. Es kommt vielmehr darauf an, ob gerade die prekär "am Rand des Wohlstands" lebenden Einelternfamilien bei ihren eigenen Anstrengungen unterstützt werden, ihr Leben und das ihrer Kinder unter schwierigen Bedingungen zu bewältigen. Die im folgenden vorgelegte Handreichung für die Umsetzung eines kommunalen Handlungskonzepts zur Armutsprävention bei Alleinerziehenden stellt eine breite Palette von Aufgaben und Schritten mit Good-Practice-Beispielen auf insgesamt vier miteinander verschränkten Handlungsfeldern vor: 1. Arbeitsberatung und -vermittlung für Alleinerziehende; 2. Qualifizierungswege für Alleinerziehende; 3. Flexible Kinderbetreuung; 4. Die Nachbarschaft als soziales Netz - offene Angebote in Stadtteilen. (BIBB2)