Erfahren, Verstehen, Wissen : Medien im Implikationszusammenhang von Zielen, Inhalten und Methoden
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Abstract
"Medien sind ein konstituierender Bestandteil von Unterricht. In der Unterrichtsplanung erscheinen sie oft nur als technisch-methodisches Problem einer angemessenen (Re-)Präsentation von Inhalten. Jedoch sind sie ein material gewordener Ausdruck der Zielsetzung und der unterrichtlich ins Zentrum gestellten Thematik. Mehr oder weniger unterstützen sie das methodische Vorgehen und setzen dabei Kompetenzen voraus, helfen aber auch sie zu entwickeln. Ihre Nutzung ist also nicht voraussetzungslos. Sie sind nicht einfach nur als Instrumente der 'Vermittlung' bzw. Veranschaulichung von Inhalten zu betrachten, wie es eine Diskussion zur Thematik 'didaktische Reduktion/Vereinfachung' nahelegt. Eine Ausrichtung des Unterrichts auf Kompetenzziele muss ihre Voraussetzungen und ihre Potenziale sehr viel umfassender in den Blick nehmen. So sind u. a. die körperlichen und kognitiven Voraussetzungen der Lernenden, die sozialen Prozesse und die verfolgten Kompetenzziele in den komplexen Handlungszusammenhängen zu bedenken. Der Artikel versucht den dargestellten Sachverhalt theoretisch und in seinen Konsequenzen für den Unterricht an berufsbildenden Schulen aufzuklären." (Autorenreferat ; BIBB-Doku)