Fachkräftemangel auf Facharbeiterebene - eine Statusanalyse aus Sicht der Metall- und Elektroindustrie

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Unternehmen klagen immer mehr über einen erheblichen Fachkräftemangel auch auf der Facharbeiterebene im produzierenden Sektor der Metall- und Elektroindustrie. Besonders kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fehlen häufig die geeigneten Instrumente und betrieblichen Ressourcen, Fachkräfte zu gewinnen oder die Mitarbeiter kontinuierlich zu qualifizieren und den aktuellen sowie zukünftigen Bedarf zu identifizieren. Das Leornardo-Projekt "Shorted of Skilled Workers", in dem Partner aus sechs europäischen Ländern kooperieren, greift diese Schwierigkeiten auf und entwickelt zusammen mit Betrieben personalwirtschaftliche Instrumente zur Vorbeugung und/oder Vermeidung des Fachkräftemangels. Neben Personalentwicklungskonzepten sowie Karriere- und Qualifizierungsplänen sind die betriebsinterne Weitergabe von Erfahrungswissen (Know-how-Transfer), die Aus- und Weiterbildung in Unternehmen sowie interne und externe Personalbeschaffungsstrategien wichtige Ansatzpunkte. Sektoranalysen und Fallstudien zur Analyse des Fachkräftemangels bzw. -bedarfs zeigen, dass ein Fachkräftemangel in der M+E-Industrie bislang auf einer eher unternehmensbezogenen und regionalen Ebene vorherrscht. Ausgehend von einem kurzen Überblick über Qualifikationsstruktur und -erfordernisse in der Metall- und Elektroindustrie beschreibt der Beitrag die Fachkräftesituation in diesem Sektor und stellt abschließend Initiativen und Konzepte gegen den Fachkräftemangel vor. Für die Berufsbildung bedeutet die Problematik des Fachkräftemangels, die Attraktivität der Berufsausbildung zu erhöhen, aber auch die Durchlässigkeit und Anschlussfähigkeit des Berufsbildungssystems zu verbessern sowie die betrieblichen Arbeitsbedingungen lernförderlich zu gestalten. (BIBB-Doku)

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