Nutzen non-formaler Weiterbildung

bibb.id183460
bibb.participationBIBB-Mitarbeiter
dc.contributor.authorBehringer, Friederike [Verfasser]
dc.contributor.authorSchönfeld, Gudrun [Verfasser]
dc.date.accessioned2019-03-15T13:15:25Z
dc.date.available2019-03-15T13:15:25Z
dc.date.issued2017
dc.description.abstract"Teilnehmende investieren Zeit und Geld in ihre Weiterbildung. Folgt man der Theorie des Rationalverhaltens, so sollte diesen eingesetzten Ressourcen ein entsprechender Nutzen gegenüberstehen, der die Aufwendungen der Teilnehmenden zumindest kompensiert. Dabei ist der Nutzen von Weiterbildung nicht auf das Individuum beschränkt; mit Weiterbildung verbunden sind auch positive Wirkungen auf die Wirtschaft und die Gesellschaft als Ganzes. Entsprechend vielfältig sind die jeweils relevanten Nutzendimensionen. Da der AES eine Individualbefragung ist, steht hier der Nutzen für die Individuen im Vordergrund. Als "Nutzen" wird vereinfachend eine vom Individuum eingeschätzte Eigenschaft von materiellen und immateriellen Gütern bezeichnet, zur Befriedigung der eigenen Bedürfnisse bzw. zur Erreichung der eigenen Ziele beizutragen. Der Nutzen von Weiterbildung ist schwer zu messen. Dies gilt nicht nur hinsichtlich der theoretisch erwarteten Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge, sondern auch für Einflüsse der nicht in die Analyse einbezogenen Faktoren. Festgestellte Veränderungen (wie z.B. eine Einkommenserhöhung) sind nur schwer einer bestimmten Weiterbildung zuzurechnen. Der Nutzen von Weiterbildung stellt sich zudem in manchen Fällen erst mit Zeitverzögerung ein; eine Weiterbildung, die je nach Befragungszeitpunkt zunächst als (bislang) nicht oder kaum nützlich eingestuft wird, kann sich dennoch später als nutzbringend erweisen. Auch gibt es nicht nur eine Nutzendimension, sondern meist mehrere, die sich gleichzeitig oder asynchron realisieren können und nicht notwendigerweise auf nur eine Sphäre (berufsbezogen oder privat) beschränkt sind. So kann mit einer berufsbezogenen Weiterbildung auch eine persönliche Weiterentwicklung verbunden sein und sich umgekehrt eine nicht berufsbezogene Weiterbildung in verbesserter Beschäftigungsfähigkeit niederschlagen." (Textauszug; BIBB-Doku)
dc.format.extentS. 117-133
dc.format.illustrationAbb.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/jspui/handle/BIBB/768500
dc.language.isode
dc.relation.ispartofWeiterbildungsverhalten in Deutschland 2016 : Ergebnisse des Adult Education Survey (AES) / Frauke Bilger [Hrsg.] ; Friederike Behringer [Hrsg.] ; Harm Kuper [Hrsg.] ; Josef Schrader [Hrsg.]
dc.source.urihttps://www.die-bonn.de/doks/2017-weiterbildungsforschung-01.pdf (Volltext)
dc.subject.classificationS 1.5 Weiterbildung
dc.subject.classificationG 1.3.3.1 Qualifikationsverwertung
dc.subject.otherWeiterbildung
dc.subject.otherBildungsertrag
dc.subject.otherInformelles Lernen
dc.subject.otherBildungsbeteiligung
dc.subject.otherEinflussfaktor
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.titleNutzen non-formaler Weiterbildung
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeSammelbandbeitrag

Files