Arbeitsorientierung und Identität: die veränderte Bedeutung von Erwerbsarbeit für die Identitätsarbeit am Beispiel benachteiligter Jugendlicher/junger Erwachsener
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Berlin
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Abstract
Das Verhältnis der Jugend zur Erwerbsarbeit ist geprägt von einer starken Individualisierung. Der Beitrag untersucht, ob das auch für Jugendliche gilt, deren bisherige Arbeitserfahrungen durch zahlreiche Brüche geprägt sind und die aufgrund der Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes auch künftig als Risikogruppe gelten müssen. Zum einen wird die Arbeitsorientierung dieser benachteiligten Jugendlichen in den Blick genommen und nach den Auswirkungen der bisherigen Arbeitserfahrungen für die Arbeitsidentität gefragt, zum anderen wird nach dem Stellenwert der Arbeitsorientierung für die Identitätsentwicklung junger Erwachsener gefragt. Der Beitrag ist angesiedelt in Teil I des Sonderforschungsbereiches 333, der die Erwerbsarbeit und ihre Auswirkungen auf die Identität und die Organisation der alltäglichen Lebensführung untersucht. (BIBB2)