Routine oder soziale Kompetenz - zum Wandel des Erfahrungsbegriffs als Kategorie der Wertschätzung älterer Arbeitnehmer
item.page.bibb.id
163163
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Älteren Arbeitnehmern wird insbesondere Erfahrung über innerbetriebliche Arbeitsabläufe und Zusammenhänge nachgesagt. Bei der Frage des vorgezogenen Übergangs in den Ruhestand wird vor allem der Verlust dieser Kompetenz für Volkswirtschaft und Unternehmen beklagt. In Anbetracht des technologischen Wandels scheint die Bedeutung langjähriger innerbetrieblich erworbener Erfahrungen zunehmend in Frage gestellt, da der Generationenaustausch in den Betrieben - hier bezogen auf die Ebene der Arbeitnehmer - in kürzer werdenden Intervallen erfolgt. Vor diesem Hintergrund hält der Autor eine differenzierte Sichtweise der Bedeutung und des Wandels des Erfahrungsbegriffs für notwendig. Ausgehend von der derzeitigen Beschäftigungssituation Älterer werden im Beitrag der Erfahrungsbegriff und die damit verbundenen Implikationen für die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer diskutiert. Dabei wird pragmatisch von einem Alter ab 50 Jahren als Abgrenzungskriterium ausgegangen. Fazit des Autors ist, dass durch die strukturelle Neuorganisation der gesellschaftlichen Arbeit künfig kontinuierliche Erwerbsverläufe seltener werden und somit sich auch der Erfahrungsbegriff relativieren wird. Er sollte künftig nicht als ein Qualifizierungsmerkmal gegen Ende des Arbeitslebens betrachtet werden, sondern altersunspezifisch Verwendung finden. (BIBB-Doku)