Mindert die Berufsausbildung die soziale Ungleichheit von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund?

bibb.id150855
bibb.participationBIBB-Mitarbeiter
dc.contributor.authorBeicht, Ursula [Verfasser]
dc.contributor.authorGranato, Mona [Verfasser]
dc.contributor.authorUlrich, Joachim Gerd [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T18:12:59Z
dc.date.available2018-12-17T18:12:59Z
dc.date.issued2011
dc.description.abstractWie andere Teilsysteme des Bildungswesens erzeugt auch das berufliche Ausbildungssystem soziale Ungleichheiten. Sowohl bei der Rekrutierung seiner Auszubildenden als auch beim Vollzug der Ausbildung nimmt es Auswahl und Differenzierungen vor, die zu unterschiedlichen Chancen bei der Verwirklichung der Berufsbildungsziele führen. Die Autoren befassen sich mit der (Re)Produktion ethnischer Ungleichheit im Zuge der Durchführung der Ausbildung. Dabei richten sie ein spezifisches Augenmerk auf die Selektionsergebnisse an der ersten Schwelle und gehen der Frage nach, wie sich diese Auswahl auf die Eingangs- und Durchführungsbedingungen der Ausbildung von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund auswirkt. Ausgangspunkt der Analyse sind zwei konkurrierende Thesen: Die "Angleichungsthese", die davon ausgeht, dass es eigentlich zwischen den Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund keine Unterschiede geben dürfte, und die "Transmissionsthese", die davon ausgeht, dass die Auswahlprozesse an der ersten Schwelle nicht zu einer Angleichung der Ausbildungsbedingungen führen. Eine besondere Bedeutung könnte dabei der Ausbildungsform (betrieblich, schulisch, außerbetrieblich) und dem Ausbildungsberuf zukommen, über die relativ geschlossene Teilausbildungsmärkte mit unterschiedlichen Rekrutierungslogiken gebildet werden. Beide Thesen werden einer empirischen Prüfung unterzogen. Es wird untersucht, ob und inwieweit sich die biografische Entwicklung, die Ausgangs- und Durchführungsbedingungen der Berufsausbildung zwischen den Anfängern einer Berufsausbildung mit und ohne Migrationshintergrund unterscheiden und ob und inwieweit es zwischen diesen Gruppen zu signifikanten Abweichungen bei den Ergebnissen der Berufsausbildung kommt (erfolgreicher Abschluss, gute Prüfungsnoten, Übernahmeangebot und Aufnahme eines Beschäftigungsverhältnisses). Im letzten Schritt wird überprüft, von welchen Determinanten die verschiedenen Aspekte des Ausbildungserfolgs abhängig sind und ob der Migrationshintergrund in irgendeiner Form noch signifikante Teile an (Miss-)Erfolgsvarianz bindet, die über die sonstigen Einflussgrößen nicht erklärt werden können. (BIBB-Doku)
dc.description.versionreferiert
dc.format.extentS. 177-207
dc.format.illustrationzahlr. Literaturangaben, Tab.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/755345
dc.language.isode
dc.relation.ispartofMigration als Chance : ein Beitrag der beruflichen Bildung / Mona Granato [Hrsg.] ; Dieter Münk [Hrsg.] ; Reinhold Weiß [Hrsg.]
dc.source.urihttps://www.agbfn.de/dokumente/pdf/a12_voevz_agbfn_9_beicht_granato_ulrich_1.pdf (Volltext)
dc.subject.classificationP 1.5 Migranten
dc.subject.classificationS 4.3.5 Bildungsbeteiligung & soziale Gerechtigkeit
dc.subject.classificationS 1.3 Berufliche Erstausbildung
dc.subject.otherSoziale Ungleichheit
dc.subject.otherBerufsausbildung
dc.subject.otherJugendlicher
dc.subject.otherMigrant
dc.subject.otherBildungsverlauf
dc.subject.otherAusbildungserfolg
dc.subject.otherChancengleichheit
dc.subject.otherErste Schwelle
dc.titleMindert die Berufsausbildung die soziale Ungleichheit von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund?
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeSammelbandbeitrag

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