Transferforschung – ein methodisches Konzept für den transdisziplinären Dialog zwischen Wissenschaft und Gewerkschaften
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Abstract
„Die zentrale Problemstellung des vorliegenden Artikels lautet: Wie finden wissenschaftliche Erkenntnisse ihren Weg in die Praxis? Wissenschaftstransfer findet meist in Form von Vorträgen, Workshops, Weiterbildung und letztlich Handlungshilfen für die Praxis statt. Nicht selten kommt es vor, dass nach zwei Jahren Forschung beim Erscheinen der Forschungsergebnisse, Praktikerinnen und Praktiker sich längst schon wieder anderen Fragen und Herausforderungen ausgesetzt sehen. Die Forschungsergebnisse und ihre Publikation sind für die Reputation und wissenschaftliche Community hoch relevant, für die Praxis zu diesem Zeitpunkt nicht mehr unbedingt. Die herkömmliche Arbeitsweise vor allem in sozialwissenschaftlichen Forschungsprojekten wirft daher die Frage auf: Wird sie der heutigen Dynamik von Veränderungen noch gerecht? Neben dem Timing stellt sich auch die Frage: Trifft die forschungsgebende Leitfrage im Forschungsprozess tatsächlich das Problem der Praxis? Wie werden Beforschte aktive Begleiter*innen und Nutznießer*innen unserer Forschung?“ (Textauszug; BIBB-Doku)
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