Frauen in der Weiterbildung
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101132
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Publisher
Leske und Budrich
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Opladen
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Abstract
Zunächst wird in diesem Buch der Versuch unternommen, die Strukturen des weitgefächerten Bereichs Weiterbildung aufzuhellen, indem sowohl die verschiedenen Einrichtungen mit ihrer Zielsetzung als auch die Arbeitsplätze in diesen Einrichtungen systematisierend dargestellt werden. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Tätigkeit von Frauen gelegt (z.B. haupt-, nebenberuflich oder ehrenamtlich, befristet oder unbefristet, im pädagogischen oder in anderen Bereichen arbeitend sowie in unterschiedlichen hierarchistischen Positionen). Der Hauptteil der Arbeit stellt dann die Vorgehensweise und die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung über die Realität von Frauen in Weiterbildungseinrichtungen dar, die bei sämtlichen derartigen Einrichtungen Nordrhein-Westfalens durchgeführt wurde (Fragebogenerhebung sowie Expertengespräche). Als wesentliche Erkenntnisse aus dieser Untersuchung können festgehalten werden: "1. Von der Menge der Beschäftigten aus gesehen, sind es die Frauen, die die Weiterbildung tragen. In der Pädagogik überwiegen sie nur knapp, bei den Weiterbildungslehrerinnen und in der Verwaltung erheblich. Die Hauswirtschaft ist Frauensache, obgleich Männer noch eine gute Beschäftigungschance haben. Und die technischen Dienste der Hausmeister sind frauenfrei." 2. Die Männer dominieren beim vollzeitarbeitenden pädagogischen Personal, die Frauen sind in der Überzahl bei den Teilzeitbeschäftigten, bei den nebenberuflich und ehrenamtlichen Tätigkeiten. 3. Bei der Bezahlung sind die Männer vorn. Die Gründe dafür sind vielfältig und werden sehr differenziert herausgearbeitet. (IAB2)