Langfristige Folgen der Covid-19-Pandemie für Wirtschaft, Branchen und Berufe

bibb.id185800
bibb.participationBIBB-Mitarbeiter
bibb.publishernameInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
bibb.publisherplaceNürnberg
dc.contributor.authorWolter, Marc Ingo [Verfasser]
dc.contributor.authorMönnig, Anke [Verfasser]
dc.contributor.authorMaier, Tobias [Verfasser]
dc.contributor.authorSchneemann, Christian [Verfasser]
dc.contributor.authorSteeg, Stefanie [Verfasser]
dc.contributor.authorWeber, Enzo [Verfasser]
dc.contributor.authorZika, Gerd [Verfasser]
dc.contributor.editorInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2021-03-19T07:42:54Z
dc.date.available2021-03-19T07:42:54Z
dc.date.issued2021
dc.description.abstract"Die Corona-Pandemie hat die Lebenswirklichkeit großer Teile der Bevölkerung verändert. Viele dieser Veränderungen werden nach einer erfolgreichen Überwindung der Krise aller Wahrscheinlichkeit nach wieder rückabgewickelt werden. Die BIBB-IAB Qualifikations- und Berufsprojektionen (QuBe-Projekt.de) schreiben diese langfristigen Trends bis zum Jahr 2040 in einer Basisprojektion fort. Je länger die Pandemie anhält, desto wahrscheinlicher wird es jedoch, dass (zwangsweise) eingeübte Verhaltensweisen, Produktionsweisen und Arbeitsweisen in der Krise auch nach dieser beibehalten werden. Damit steht die ökonomische Entwicklung in Deutschland möglicherweise vor einem Umbruch, der auch noch weitere, bislang nicht erforschte Veränderungen auslösen kann. Mit diesem Forschungsbericht wird diesen möglichen langfristigen Veränderungen nachgegangen und ihre Wirkungen auf Wirtschaft, Branchen und Berufe aufgezeigt. Die in diesem Forschungsbericht getroffenen Annahmen führen in der mittleren Frist zu einem geringeren, aber in der langen Frist zu einem leicht höheren Bruttoinlandsprodukt als in der QuBe-Basisprojektion. Sowohl der Arbeitskräftebedarf als auch das Arbeitskräfteangebot sind über den gesamten Projektionszeitraum niedriger. Der Arbeitskräftebedarf wird im Jahr 2025 rund 200.000 Erwerbstätige (2040: -210.000) unter der QuBe-Basisprojektion liegen. Den größten Rückgang wird es beim Arbeitskräfteangebot im Jahr 2026 mit etwa '110.000 Personen geben (2040: -30.000). Hinsichtlich der Arbeitskräftebedarfe nach Branchen-Berufs-Kombinationen im Jahr 2040 zeigt sich, dass in der QuBe-Basisprojektion rund 320.000 Arbeitsplätze existieren, die im Post-Corona-Szenario nicht mehr vorhanden sind. Auf der anderen Seite wird es im Jahr 2040 im Post-Corona-Szenario etwa 100.000 Arbeitsplätze geben, die in der QuBe-Basisprojektion nicht entstehen würden. Auf der Branchenebene sind es vor allem die Unternehmensdienstleister und das Gastgewerbe, die einen geringeren Arbeitskräftebedarf haben werden. Umgekehrt sind es die IT-Dienstleister, häuslichen Dienste, Heime und Sozialwesen sowie die öffentliche Verwaltung, die einen höheren Bedarf haben werden. Auf beruflicher Ebene werden die Berufsbereiche Kaufmännische Dienstleistungen, Warenhandel, Vertrieb, Hotel und Tourismus sowie Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit infolge der getroffenen Annahmen die stärksten Rückgänge an Arbeitsplätzen verzeichnen." (Autorenreferat; BIBB-Doku)
dc.format.extent36 S.
dc.format.illustrationLiteraturangaben
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/jspui/handle/BIBB/778394
dc.language.isode
dc.publisherInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
dc.relation.ispartofIAB-Forschungsbericht : aktuelle Ergebnisse aus der Projektarbeit des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ; 2021;02
dc.source.urihttps://doku.iab.de/forschungsbericht/2021/fb0221.pdf (Volltext)
dc.subject.classificationG 1.2.1 Grund- & Strukturdaten des Arbeitsmarktes
dc.subject.otherPandemie
dc.subject.otherWirtschaftsentwicklung
dc.subject.otherBruttoinlandsprodukt
dc.subject.otherArbeitskräftebedarf
dc.subject.otherArbeitskräfteangebot
dc.subject.otherWirtschaftszweig
dc.subject.otherBerufsfeld
dc.subject.otherProjektion
dc.titleLangfristige Folgen der Covid-19-Pandemie für Wirtschaft, Branchen und Berufe
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeBuch
dc.typeGutachten/Studie

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