Über Informationsgehalt und Stichhaltigkeit von Argumenten, mit denen die Aktualität von Weiterbildung begründet wird
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122946
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Abstract
Der Beitrag setzt sich mit zwei Grundtypen von Argumentation auseinander, die die Notwendigkeit von Weiterbildung zu begründen versuchen. Die eine Seite stützt sich dabei auf die Feststellung, dass Weiterbildung deshalb vonnöten sei, weil die Erstausbildung Bildungs- und Qualifikationsdefizite entstehen lasse. Die zweite Seite sieht in der Weiterbildung ein Instrument zur Qualifikationsanpassung an die Anforderungen des technischen Fortschritts. Dagegen setzt der Autor eine pädagogisch bestimmte Argumentation für Weiterbildung: "Weiterbildung und deren Subjekte dürften sich nicht auf die Rolle des Adressaten von Anforderungen oder gar Anweisungen zurücknehmen, von deren Mitbestimmung sie selbst ausgeschlossen sind. Weiterbildung hat Aufklärung zu sein, Aufklärung über Entstehungszusammenhänge und Veränderungsbedingungen der soziokulturellen Wirklichkeit, in der die Subjekte der Aufklärung leben und handeln, und zwar mehr und mehr in weltweiter Verflechtung und Verpflichtung." (IAB2)