Flexibilitätsorientierte Hochschulausbildung: Anpassung an den Arbeitsmarkt oder zukunftsweisendes Studienkonzept?
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123020
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Weinheim
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Abstract
Im Rahmen der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung sowie der Studienreformarbeit wurde zu Beginn der siebziger Jahre diskutiert, ob die Ausbildung in einzelnen Wissenschaftsdisziplinen im Hinblick auf eine möglichst friktionslose Qualifikationsverwertung sowohl aus der Perspektive der Hochschulabsolventen als auch des Beschäftigungssystems weiterhin effizient sei. Der Beitrag skizziert wichtige Ansätze der Studienreformarbeit. Nachdem zunächst auf das grundlegende Problem einseitiger Orientierung an kognitiven Qualifikationen eingegangen wird, behandelt der Hauptteil Fragen einer flexibilitätsorientierten Hochschulbildung. Dies geschieht einmal unter dem Aspekt der Flexibilisierung akademischer Qualifikationen bei Existenz rigider Beschäftigungsstrukturen, zum anderen unter dem Blickwinkel der curricularen Handlungsstrategie einer studiengangs- und hochschulbezogenen Studienreform. (IAB2)