Die Wirtschaftspädagogik an den Universitäten Österreichs
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135306
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Abstract
Der Beitrag stellt die spezifischen Charakteristika der österreichischen Wirtschaftspädagogik vor allem im Vergleich zur Tradition in Deutschland dar. Während beispielsweise in Deutschland das Berufsprinzip dominiert und zur Optimierung einer berufspraktischen Vorbereitung in den Berufsschulen das Lernfeldkonzept umgesetzt wurde, dominiert in Österreich das Fächerprinzip. In einem kurzen historischen Abriss wird anschließend auf die Entwicklung der Wirtschaftspädagogik in Österreich eingegangen, die seit den Anfängen zu Beginn des vorigen Jahrhunderts stets institutionell an Wirtschaftsfakultäten "beheimatet" war. Abschnitt 1 thematisiert die berufliche Erstausbildung in Österreich unter besonderer Berücksichtigung der wirtschaftsberuflichen Bildung mit Blick auf Aspekte, die für das Verständnis der österreichischen Wirtschaftspädagogik zentral sind. Abschnitt 3 zeichnet zwei für den Diskurs in Österreich geradezu klassische Streitfragen nach: Was heißt Polyvalenz und was heißt Praxisbezug im Studium der Wirtschaftspädagogik? Im vierten und letzten Abschnitt stellen die fünf universitär verankerten berufs- und wirtschaftspädagogischen Organisationseinheiten schließlich ihr je eigenes Profil in Forschung und Lehre vor. (BIBB-Doku)