Aktuelle Probleme - Berufsbildungspolitischer Hintergrund des Modellprojekts "Evaluation des vollschulischen Berufsgundbildungsjahres in Hessen" : Blickpunkt BGJ

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"Der reibungslose Übergang von der allgemeinbildenden Schule in die Berufsausbildung ist in den letzten zehn Jahren für viele Jugendliche bedeutend schwieriger geworden. So gingen 2004 lediglich 49% der Neuzugänge in das hessische Berufsbildungssystem direkt in die duale Ausbildung über und nur 7% wechselten in schulische Ausbildungen. Die restlichen 43% verblieben in vollzeitschulischen Bildungsmaßnahmen wie dem Berufsgrundbildungsjahr (BGJ), die unter dem Begriff "Übergangssystem" zusammengefasst werden. Die Gründe für die Übergangsschwierigkeiten sind vielfältig: Sie liegen im allgemeinbildenden Schulbereich, in steigenden Qualifikationsanforderungen einer wissensbasierten Volkswirtschaft und in lang anhaltenden Marktungleichgewichten zwischen Angebot und Nachfrage nach Ausbildung und Arbeit." Das Land Hessen hat eine Verordnung bis 2011 erlassen mit dem Ziel, dem BGJ durch qualitative Verbesserung zu mehr Akzeptanz in der Wirtschaft zu verhelfen und somit die Übernahmechancen der Absolventen zu verbessern und damit dem Warteschleifencharakter des BGJ entgegenzuwirken. Das hessische Modellprojekt "Blickpunkt BGJ" sollte diese Schulform erstmals evaluieren, um Aussagen zu ihrer Funktionalität treffen zu können und Reformvorschläge zu entwickeln, die darauf abzielen, Schwachstellen des BGJ zu überwinden. (BIBB-Doku)

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