Ingenieurin - warum nicht? : Berufsbild und Berufsmotivation von zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieuren. Ein interkultureller Vergleich
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101125
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Campus-Verlag
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Frankfurt am Main u.a.
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Abstract
Diese interkulturell vergleichende Studie möchte -Probleme und Widerstände aufzeigen, die Frauen daran hindern, Ingenieurwissenschaften zu studieren und/oder als Ingenieurinnen zu arbeiten; -Faktoren ermitteln, die den Frauen den Zugang und Verbleib erleichtern; -einen Beitrag leisten, um junge Frauen gezielt zum Ingenieurstudium zu motivieren. Teil 1 beschäftigt sich mit dem gesellschaftlichen Hintergrund und den Rahmenbedingungen der Ingenieurinnen in den alten und neuen Bundesländern (bzw. in der alten BRD und der DDR) und in Griechenland. Dabei wird zerst auf die Einstellung junger Menschen zur Technik und den Folgen der Technikentwicklung u.a. aufgrund der Technikvermittlung in der Schule eingegangen. Danach folgt ein kurzer Abriss der Geschichte der Technischen Hochschulen und des Ingenieurwesens sowie deren Folgen für die heutige Ingenieurausbildung und das aktuelle gesellschaftliche Bild des "Ingenieurs". Die aktuelle Situation der Ingenieurinnen wird anhand der Auswertung der Literatur und der statistischen Daten zur Frauenerwerbstätigkeit und ihrer Akzeptanz sowie zur Beschäftigung, zur Beförderung und zum Verdienst von IngenieurInnen, AkademikerInnen und MangerInnen sowie von Erfahrungsberichten zur Situation von Ingenieurinnen am Arbeitsplatz analysiert. Dabei erfolgt der Vergleich zwischen der Situation in den ABL, den NBL und in Griechenland. Teil 2 und Teil 3 stellen neoklassisches Vorgehen und Ergebnisse einer Befragung von MaschinenbaustudentInnen und als Kontrollgruppe, PsychologiestudentInnen in den alten und neuen Bundesländern sowie in Griechenland (insgesamt 568 Studenten und 167 Studentinnen) dar. Schwerpunkte dieser Befragung waren: Einschätzung der nationalökonomischen Bedeutung des Maschinenbaus und des Sozialprestiges von MaschinenbauingenieurInnen und PsychologInnen, Detemination der Studienwahl, Zufriedenheit mit dem Studium und Studienerfolg, Tätigkeitsfelder und Persönlichkeitsmerkmale, Partnerschaft und Familie. Im Schlusskapitel werden die wichtigsten Ergebnisse im Hinblick auf das Studium und den Beruf der MaschinenbauingenieurInnen vergleichend zusammengestellt und Ansatzpunkte für Verbesserungsmassnahmen aufgezeigt. (IAB)