Schlüsselqualifikationen : Funktionen und Grenzen einer Verständigungsformel
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101251
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Abstract
Der Verfasser fasst den derzeitigen Stand der Diskussionen über die Rolle der Schlüsselqualifikationen in der Berufsbildung zusammen. Während einerseits ein schleichender Verlust berufspädagogischer Autonomie und mit ihm eine Reduktion beruflicher Bildung auf Qualifikationsprozesse befürchtet wird, werden andererseits in den Schlüsselqualifikationen Möglichkeiten gesehen, berufliche Bildung von Grund auf zu erneuern. In seinen Schlussfolgerungen aus der theoretischen Auseinandersetzung bezeichnet der Verfasser Schlüsselqualifikationen als eine Verständigungsformel für Kommunikation zwischen Beschäftigungs- und Berufssystem. Der Begriff macht deshalb Karriere, weil er die Entwicklungen im Beschäftigungssystem an die Leistungen des Berufsbildungssystems knüpft mit der Orientierung auf Anpassungsflexibilität, auf Tätigkeitsanforderungen, die aus neuen Technologien und neuer Arbeitsorganisation resultieren, und auf den neuen Qualifikationsbegriff neugeordneter Ausbildungsberufe. Ziel der Diskussion sind Handlungsorientierungen für die Unterrichtspraxis. Gleichzeitig verweist er auf Schwächen in der berufspädagogischen Theoriebildung. (BIBB2)