Neuordnung der handwerklichen und industriellen Metallberufe
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Abstract
Der Beitrag gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Neuordnungsverfahren für die handwerklichen und industriellen Metallberufe aus fachdidaktischer Sicht. Exemplarisch werden zunächst die Innovationen in den bisherigen Ordnungsmitteln in Nordrhein-Westfalen betrachtet, in denen das Konzept der gestaltungsorientierten Berufsbildung schon vor der Neuordnung in die Richtlinien für die Ausbildung der Metallberufe aufgenommen worden ist und damit Maßstäbe gesetzt wurden. Die weiteren Ausführungen beziehen sich auf die neuen Berufe im Berufsfeld Metalltechnik und die Neuordnung der industriellen Metallberufe. Mit den Neuerungen sind zum Teil gravierende Veränderungen verbunden: Arbeits- und Geschäftsprozesse sind in das Zentrum metalltechnischer Ausbildung gerückt, die berufsfeldbreite Grundbildung erfolgt nach dem Lernfeldansatz, mit der Einführung von Ausbildungsschwerpunkten wurde von der bisherigen Fachrichtungsstruktur abgerückt, erstmals sind in der Verordnung Kernqualifikationen ausgewiesen, damit wird das Konzept der offenen, dynamischen Kernberufe umgesetzt. Zur Flexibilisierung der Ausbildung sind Einsatzgebiete vorgesehen. Eine zusammenfassende Darstellung dieser Entwicklungen ist Inhalt des Beitrages. (BIBB2).