Inklusionsbezogene Handlungsfelder und Kompetenzen von (angehenden) Lehrkräften an beruflichen Schulen
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182964
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Abstract
"Mit der Aufforderung zur Umsetzung von Inklusion und zum Umgang mit Heterogenität stellen sich veränderte Aufgaben bzw. Handlungsfelder für die Lehrenden in den allgemeinen sowie in den beruflichen Schulen dar, aus denen wiederum veränderte Anforderungen an deren professionelle Lehrkompetenz resultieren. Bislang steht jedoch empirisches Wissen über veränderte Anforderungen, Erfolgsparameter und Hemmnisse der Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen zur erfolgreichen Realisierung eines inklusiven (Berufsbildungs-) Systems und zum damit verbundenen erweiterten Professionalisierungsbedarf nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung (Döbert & Weishaupt, 2013). Dies bedeutet ein Manko, da sich die Vielfalt der Lernenden an beruflichen Schulen auch im Hinblick auf zentrale Lernermerkmale sowie soziodemografische Merkmale besonders breit darstellt, ebenso wie die facettenreichen organisatorischen Rahmenbedingungen. Vor diesem Hintergrund scheinen die vorliegenden, nicht konsensual definierten Kompetenzkataloge die spezifischen inklusionsbezogenen Belange und Bedingungen der beruflichen Schulen, ihrer Lernenden und Lehrenden nicht hinreichend zu berücksichtigen. Dieses Forschungsdesiderat wird u. a. im Rahmen dreier inklusionsbezogener Teilprojekte der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" an den universitären Standorten Kassel, Kiel und Stuttgart bearbeitet. Der Beitrag fasst die Entwicklungen aus diesen drei Teilprojekten zusammen, welche sich als gemeinsame Schnittmenge auch mit der Frage nach den inklusionsbezogenen Handlungsfeldern und Kompetenzen im Lehramt für berufliche Schulen befassen." (Textauszug; BIBB-Doku)