Auswertung der europäischen Berufsbildungsstatistik löst Warnsignal aus

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Der Beitrag untersucht, inwieweit den politischen Entscheidungsträgern und Forschern in Europa gegenwärtig geeignete Berufsbildungsdaten vorliegen. Über den Input in die berufliche Bildung und über dessen Auswirkungen auf die Qualifikationen der Arbeitskräfte herrscht noch grosse Unklarheit. Dies wird zum Teil auf die unzureichende Berufsbildungsstatistik zurückgeführt. Verbesserte Methoden der Datenerfassung und - auswertung wären daher ein erheblicher Gewinn für die politische Grundsatzdiskussion. Ferner liegen relativ wenig Angaben über die Kosten und den Nutzen der Berufsbildung vor. Der Beitrag geht zunächst auf die Quelle und die Beschaffenheit der Berufsbildungsdaten ein, die in regelmässigen Abständen auf europäischer Ebene erfasst werden und analysiert dann die Berufsbildungsdaten aus der britischen Arbeitskräfteerhebung, die in die Berufsbildungsstatistik von Eurostat eingehen. Anhand dieser Arbeitskräfteerhebung wird gezeigt, dass die selektive Verwendung der Daten zu einer unvollständigen und irreführenden Darstellung der Berufsbildungstendenzen führt und dass sich dieses Problem im Falle der Eurostat-Berufsbildungsstatistik verstärkt und ihre Auswertung daher mit grösster Vorsicht zu betrachten ist. (BIBB2)

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