Herausforderungen für Berufsbildung und Forschung: Demografie, Lifelong Learning und Berufe im Lebensverlauf
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Abstract
"Am österreichischen Beispiel werden empirische Anhaltspunkte für das Verhältnis von Beruflichkeit zu den Herausforderungen der Demografie und des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels herausgearbeitet. Ein- und Ausschlussprozesse in Zusammenhang mit Beruflichkeit sind sehr viel weniger deutlich beobachtbar als sie in einer groben Betrachtung postuliert werden. Im Zusammenhang mit dem Wachstum der beruflichen Vollzeitschulen kann man einen Wandel der Beruflichkeit von einem 'spezialisierten' zu einem 'generalisierten' Modell postulieren, in dem das Niveau des Abschlusses gegenüber dem spezialisierten Beruf (bei gleichzeitiger Mobilität zwischen Berufen) an Bedeutung gewonnen hat. Weiterbildung spielt fast keine Rolle bei beruflichem Wechsel, jedoch eine gewisse moderate Rolle bei Verbesserungen innerhalb von beruflichen Karrieren. Institutionelle Strukturen nach dem traditionellen männlichen Breadwinner-Modell könnten als Kopplung zur traditionellen männlichen Beruflichkeit postuliert werden. Abschließend werden einige weitergehende Forschungsfragen zum Verständnis der Beruflichkeit formuliert." (Autorenreferat, BIBB-Doku)