Die "Schlüsselqualifikation" moralische Urteilsfähigkeit : ihre Entwicklung und Ausprägung bei kaufmännischen Auszubildenden

bibb.id11251
bibb.publisherplaceMainz
dc.contributor.authorHeinrichs, Karin [Verfasser]
dc.contributor.editorUniversität Mainz / Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherUniversität Mainz / Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2018-12-17T09:55:14Z
dc.date.available2018-12-17T09:55:14Z
dc.date.issued1997
dc.description.abstractZiel des Beitrags ist es, die Bedeutung der moralischen Urteilsfähigkeit und ihrer Entwicklung im Rahmen der beruflichen Erstausbildung zu betrachten und die psychologischen Annahmen zu diesem Persönlichkeitsmerkmal und seinen Förderungsmöglichkeiten zu beleuchten. Die Themenstellung ist in die Fragestellung der Schlüsselqualifikationsdebatte einzuordnen. In einer Längsschnittstudie zu Lehr- und Lernprozessen in der kaufmännischen Erstausbildung wird die moralische Urteilsfähigkeit und ihre Entwicklung insbesondere aus wirtschaftspädagogischer Perspektive betrachtet. Seit 1994 werden angehende Versicherungskaufleute hinsichtlich ihrer moralischen Urteilsfähigkeit zu Beginn, während und nach ihrer Berufsausbildung untersucht. Die theoretischen Grundlagen der Studie bilden zum einen die strukturgenetische kognitivistische Stufentheorie KOHLBERGS zur Entwicklung moralischen Denkens und zum anderen LEMPERTs Konzept zu Sozialisationsbedingungen, die für die Entwicklung der moralischen Urteilsfähigkeit förderlich bzw. hinderlich sind. Im Rahmen der Untersuchung werden sowohl psychologische, sozialisationstheoretische als auch wirtschaftspädagogische Fragestellungen bearbeitet. Der Beitrag greift drei dieser Fragestellungen heraus: die Rolle der moralischen Urteilsfähigkeit in der Verhaltensgenese, die Situationsspezifität des moralischen Urteils, die Entwicklung der moralischen Urteilsfähigkeit und ihre Bedingungen. Insgesamt lassen die bisherigen Ergebnisse der Studie zum einen eine situationsabhängige Variation moralischer Prinzipien zur Begründung moralischer Entscheidungen erkennen, zum anderen zeigt sich, dass die moralische Urteilsfähigkeit durch die verschiedenen Sozialisationsbedingungen beeinflusst wird. (BIBB2)
dc.format.extent11 S.
dc.format.illustrationLiteraturangaben
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/688240
dc.language.isode
dc.relation.ispartofArbeitspapiere WP / Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik, Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz ; 04
dc.source.urihttps://web.archive.org/web/20040722152853/https://www.wipaed.uni-mainz.de/beck/publicat/Text_Nr.4.pdf (Volltext)
dc.subject.classificationS 6 Berufsbereiche
dc.subject.classificationG 2.4.2 Lebenskonzepte, -stile, Werte
dc.subject.classificationG 2.4 Sozialer Wandel
dc.subject.classificationG 2.3.4 Qualifikationswandel
dc.subject.classificationP 2.3 Auszubildende
dc.subject.classificationT 4.1 Philosophie
dc.subject.otherBerufsethos
dc.subject.otherMoral
dc.subject.otherSozialkompetenz
dc.subject.otherSozialisationsbedingungen
dc.subject.otherAuszubildender
dc.subject.otherKaufmännischer Beruf
dc.titleDie "Schlüsselqualifikation" moralische Urteilsfähigkeit : ihre Entwicklung und Ausprägung bei kaufmännischen Auszubildenden
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeBuch

Files