Ausbildungsreport 2019 : Studie: Themenschwerpunkt: Ausbildung 4.0
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Berlin
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Abstract
Für den Ausbildungsreport 2019 hat die DGB-Jugend 16.181 Auszubildende aus den 25 häufigsten Ausbildungsberufen befragt. Auch wenn die jungen Leute die Ausbildungsqualität je nach Branchenzugehörigkeit unterschiedlich bewerten, hat sich über Jahre hinweg nichts an der Tatsache geändert, dass es Qualitätsmängel zu beanstanden gibt. Erstmals sind weniger als 70 Prozent der Azubis mit ihrer Ausbildung zufrieden. Vor allem Hotelfachleute, Köche und Auszubildende in Teilen des Handwerks bewerten ihre Betriebe mangelhaft. Am besten bewerten in diesem Jahr die angehenden Industriemechaniker die Qualität ihrer Ausbildung. Auf den Rängen zwei bis fünf folgen die künftigen Verwaltungsfachangestellten, Industriekaufleute, Mechatroniker sowie Zerspanungsmechaniker, die bereits in den zurückliegenden Jahren immer wieder in der Spitzengruppe vertreten waren. Ein großes Manko ist auch die Vorbereitung auf die Digitalisierung. Der Report 2019 offenbart: Zwar geben rund 80 Prozent der Befragten an, dass Digitalisierung und Automatisierung in ihrem Beruf wichtig oder sehr wichtig sind. Jedoch sehen sich nur 54 Prozent während der Ausbildung gezielt darauf vorbereitet. Mehr Chancen für benachteiligte Jugendliche will der DGB mittels der Assistierten Ausbildung schaffen. Im Rahmen der Allianz für Ausbildung setzt er sich dafür ein, das Instrument zu stärken und auszubauen. Kritisiert wird zudem der Entwurf des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) der Bundesregierung, der weit hinter DGB-Forderungen zurückbleibe. (Textauszug; BIBB-Doku)