Umweltbildung in Berufsschule und Betrieb : Möglichkeiten, Grenzen, Perspektiven
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GAFB-Verl
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Frankfurt/Main
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Abstract
In der Umweltproblematik stehen Berufsschullehrer vor einer doppelten Aufgabe. Sie sollen den Lernenden Umweltkompetenz vermitteln, indem sie durch eine adäquate Gestaltung der Lernsituationen handlungsorientiertes Lernen ermöglichen. Diese Erwartungen stellen an die berufspädagogischen wie fachlichen Fähigkeiten der Lehrer hohe Anforderungen. Die Verfasser erläutern zunächst die besondere Struktur, mit der der von den beteiligten Lehrern gemeinsam getragene Forschungsprozess in Form der konkreten Lernsituation gleichzeitig als Modell für die berufliche Weiterbildung erprobt wurde. Bei der Darstellung des Forschungsstandes zum Thema Umweltbildung werden die unterschiedlichen Theorieansätze gegenübergestellt. Im 4. Abschnitt wird die Ausgangssituation für die Schaffung projektförmiger Lernsituationen zur berufsbezogenen Umweltbildung mit Hilfe einer problemfeldbezogenen Analyse berufsschulischer Lehr- und Lernpraxis skizziert. Sie enthält neben der Problembeschreibung und -analyse auch typische Bewältigungsmuster und Hinweise auf Lösungsansätze für die Berufsbildungspraxis. Die Veränderungen der lernorganisatorischen und personalen Ausgangsbedingungen sind Schwerpunkt des folgenden Abschnitts. Im letzten Teil werden die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst, von denen weiterführende Gedanken zur Theorie berufsbezogener Umweltbildung sowie zur bildungs- und lerntheoretischen Grundlegung ihrer Prozesse abgeleitet werden. Der Modellversuch schliesst mit gezielten Empfehlungen für eine Diskussion über die Gestaltung der Rahmenbedingungen und der Praxis umweltbezogenen Lernens in der Berufsausbildung. (BIBB2)