Unscharf: Was sind denn eigentlich berufliche Kompetenzen?

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Die Autorin unternimmt einen Versuch wider die Beliebigkeit von Begriffen, Definitionen und Konzepten zur beruflichen Kompetenz. Sie geht der Frage nach, wie hilfreich diese Konzepte sind, um den Kompetenzbegriff für die empirische Bildungs- und Arbeitsmarktforschung fruchtbar zu machen. Der Begriff Kompetenz wurde in den 1990er Jahren vor allem in der Berufsbildungsforschung und der Berufspädagogik als expliziter Gegenbegriff zu 'Qualifikation' und 'formaler Weiterbildung' eingeführt. Im Mittelpunkt stehen dabei Subjektorientierung, Ganzheitlichkeit, Selbstorganisation und Entgrenzung des Lernens. Um der inflationären Verwendung des Begriffs entgegenzuwirken, wird eine Abgrenzung in folgenden Aspekten vorgeschlagen: (1) Orientierung am Arbeitsmarkt und an der Erwerbstätigkeit; berufs- und statusübergreifende Relevanz; (3) Bezug zum Erwerb von Humankapital zu Lernprozessen; (4) Kompetenzen sollen auch zum erfolgreichen Umgang mit künftigen Veränderungen befähigen. (BIBB2)

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