Virtual Reality zum selbstgesteuerten Lernen in metalltechnischen Berufen
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Abstract
Gemeinsam ist allen Ansätzen des selbstgesteuerten Lernens, dass die Entscheidungen der Handlungsalternativen und die Reflexion der Lernergebnisse den Lernenden überlassen wird. In dem Beitrag geht es um die Frage, ob virtual- reality basierte Simulationen selbstgesteuertes Lernen in der Ausbildung ermöglichen. Um die Kluft zwischen Theorievermittlung und dem Einsatz theoretischen Wissens in der Praxis zu verringern, wurden Simulationen entwickelt, die erlauben, alle Entscheidungen (Reihenfolge der Arbeitsschritte, Werkzeugauswahl, Einstellungen der Maschine, manuelle Handhabungen) zu treffen, die auch in der Realität getroffen werden müssen. Die Simulationen wurden anhand von Arbeitsaufträgen an Computerarbeitsplätzen im Klassenraum erprobt. Für das Ziel, Auszubildende zum selbstgesteuerten Lernen zu befähigen, zeigt sich, dass Simulationen in bestimmten Phasen des Lernprozesses Entscheidungsmöglichkeiten eröffnen, die für die bis dahin übliche Ausbildung der metallzerspanenden Berufe nicht zur Verfügung standen. Letztlich entscheidend ist jedoch die methodische Ausgestaltung der Lehr-Lern-Arrangements. (BIBB)