Ausländer/innen zwischen Anpassung und Ausgrenzung : Zusammenfassung einer Studie über die soziale Lage der AusländerInnen in OÖ

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Abstract

"Zur Untersuchung der sozialen Lage der MigrantInnen in Oberösterreich wurde zum einen eine Fallstudie in Steyr und zum anderen eine repräsentative Erhebung mittels Fragebogen im gesamten oberösterreichischen Raum durchgeführt. Zielgruppe waren MigrantInnen, die seit über einem Jahr in Österreich leben und älter als 19 Jahre sind. Untersucht wurde, was als integrationsfördernd bzw. als integrationshemmend empfunden wird. Die restriktiven Rahmenbedingungen der Zugewanderten im Aufnahmeland zeigen sich vor allem in der engen Verflechtung zwischen Aufenthalt, Arbeitserlaubnis und Wohnverhältnissen. Eine Gegenüberstellung der Schul- und Berufsausbildung der Zugewanderten mit der Berufstätigkeit in Österreich weist eine bemerkenswerte Diskrepanz auf. Zwei Drittel der Befragten verfügen über mittlere und höhere Bildungsabschlüsse und nur ein knappes Drittel ist in mittleren und höheren Positionen beschäftigt. Ein Vergleich der beruflichen Tätigkeit im Herkunftsland mit der beruflichen Tätigkeit in Österreich zeigt, dass viermal so viele Personen in Österreich als ungelernte ArbeitnehmerInnen tätig sind wie in ihrem Herkunftsland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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