Übertragung der Studie von Frey/Osborne (2013) auf Deutschland : Endbericht

bibb.id181176
bibb.publisherplaceMannheim
dc.contributor.authorBonin, Holger [Verfasser]
dc.contributor.authorGregory, Terry [Verfasser]
dc.contributor.authorZierahn, Ulrich [Verfasser]
dc.contributor.editorZentrum für Europäische Wirtschaftsforschung [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.editorDeutschland / Bundesministerium für Arbeit und Soziales [Sonstige]
dc.contributor.otherZentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
dc.contributor.otherDeutschland / Bundesministerium für Arbeit und Soziales
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2018-12-17T20:03:28Z
dc.date.available2018-12-17T20:03:28Z
dc.date.issued2015
dc.description.abstract„Im aktuellen Diskurs zu Industrie 4.0 werden Befürchtungen geäußert, dass technologischer Wandel und insbesondere die Digitalisierung bald zu einem 'Ende der Arbeit' führen könnten. "Solide Abschätzungen darüber gibt es bisher kaum. Viel öffentliche Aufmerksamkeit erfährt derzeit eine Studie von Frey und Osborne (2013). Die Autoren untersuchen anhand von Experteneinschätzungen und beruflichen Tätigkeitsstrukturen die Automatisierbarkeit von Berufen in den USA. Nach ihrer Einschätzung arbeiten derzeit 47 Prozent der Beschäftigten der USA in Berufen, die in den nächsten 10 bis 20 Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit (> 70 Prozent) automatisiert werden können. Die vorliegende Expertise überträgt diese sogenannte Automatisierungswahrscheinlichkeit der Berufe in den USA zunächst direkt auf die entsprechenden Berufe in Deutschland. Demnach arbeiten derzeit 42 Prozent der Beschäftigten in Deutschland in Berufen mit einer hohen Automatisierungswahrscheinlichkeit. Da in erster Linie Tätigkeiten und weniger Berufe automatisiert werden und da nicht davon ausgegangen werden kann, dass alle Beschäftigten der gleichen Berufsgruppe dieselben Tätigkeiten ausüben, verfolgt die vorliegende Expertise einen alternativen Ansatz. Dazu werden die Automatisierungswahrscheinlichkeiten anhand der Tätigkeitsstrukturen am Arbeitsplatz auf Deutschland übertragen. Demnach weisen in den USA 9 Prozent der Arbeitsplätze Tätigkeitsprofile mit einer relativ hohen Automatisierungswahrscheinlichkeit auf. In Deutschland trifft dies auf 12 Prozent der Arbeitsplätze zu. Der Anteil der Arbeitsplätze mit hoher Automatisierungswahrscheinlichkeit ist für beide Länder geringer. Dies liegt voraussichtlich daran, dass Beschäftigte in nach Frey und Osborne als gefährdet eingestuften Berufen auch schwer automatisierbare Tätigkeiten ausüben. Die Automatisierungswahrscheinlichkeit fällt dennoch für Geringqualifizierte und Geringverdiener relativ hoch aus.“ (Textauszug; BIBB-Doku)
dc.description.edition14. April 2015
dc.format.extent44 S.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/765960
dc.language.isode
dc.source.urihttps://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/47125/ssoar-2015-bonin_et_al-Ubertragung_der_Studie_von_FreyOsborne.pdf (Volltext)
dc.subject.classificationG 2.2.1 Technologisierung
dc.subject.classificationS 6 Berufsbereiche
dc.subject.classificationG 1.2 Arbeitsmarkt
dc.subject.otherTechnischer Wandel
dc.subject.otherAutomatisierung
dc.subject.otherAuswirkung
dc.subject.otherBeschäftigungseffekte
dc.subject.otherISCO
dc.subject.otherBeruf
dc.subject.otherTätigkeitsmerkmal
dc.subject.otherUSA
dc.subject.otherBundesrepublik Deutschland
dc.titleÜbertragung der Studie von Frey/Osborne (2013) auf Deutschland : Endbericht
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeBuch
dc.typeGutachten/Studie

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