Zur Motivationskontinuität zwischen Aus- und Weiterbildung : Ergebnisse aus einer Studie bezüglich Berufsverlauf und Weiterbildung junger Fachkräfte
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95036
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Abstract
Das Verhältnis von Aus- und Weiterbildung wird meist unter dem Gesichtspunkt der Effektivierung des Lerntransfers diskutiert; mögliche Zusammenhänge zwischen beiden Bereichen auf der Ebene der Motivation finden dagegen kaum Beachtung. Auf der Grundlage von Analysen zum Weiterbildungsverhalten im Rahmen eines Forschungsprojekts wurden deshalb zentrale Einflussfaktoren der Teilnahmemotivation herausgearbeitet. Dargelegt wird, dass die Teilnahmemotivationen einen Prozesscharakter haben, auf den sowohl die Erfahrungen der abgeschlossenen Berufsausbildung und die dabei entwickelte Weiterbildungsbereitschaft als auch Zukunftsperspektiven in bezug auf Erwerbskarriere und Lebensplanung einwirken. Zwar belegen die Befunde nur eine partielle Motivationskontinuität zwischen Aus- und Weiterbildung, gleichwohl hat die berufliche Erstausbildung in der subjektiven Einschätzung der jungen Fachkräfte einen spürbaren Einfluss auf deren Weiterbildungsverhalten. Massstab für die individuelle Beurteilung der Ausbildung sind nicht Input- und Output- Qualitätsfaktoren, sondern die jeweiligen subjektiven Berufsvorstellungen, d.h. die Konfrontation mit anspruchsvollen Tätigkeiten unter Einschluss der neuen Technologien. (BIBB2)