Herausforderungen für die berufliche Bildung der Zukunft
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Abstract
Anhaltende Globalisierung, technischer und demographischer Wandel führen zu Veränderungen in zahlreichen Lebensbereichen und stellen den Arbeitsmarkt und seine Akteure — Arbeitskräfte und Unternehmen — vor neue Herausforderungen. Beschäftigungsverluste in der Land- und Forstwirtschaft, dem Bergbau und der Sachgütererzeugung, ausgelöst durch Produktivitätsgewinne oder Reduktion bzw. Verlagerung der Produktion, stehen Beschäftigungsgewinne im Dienstleistungssektor gegenüber. Mit der Umstrukturierung am Arbeitsmarkt ist zugleich eine Änderung der Nachfrage nach beruflichen Qualifikationen verbunden, da im Dienstleistungsbereich andere Qualifikationen nachgefragt werden als im primären und sekundären Bereich. Für die Arbeitskräfte und ihre Anpassungsfähigkeit an den strukturellen Wandel bedeutet diese Entwicklung eine große Herausforderung: Die Anforderungen der Unternehmen an die Kompetenzen der Arbeitskräfte werden immer komplexer, mit der Folge, dass Personen ohne entsprechende Qualifikationen zunehmend unter Druck geraten. Das vollzeitschulische und duale Erstausbildungssystem ist gefordert, Jugendliche mit formalen Basisqualifikationen auszustatten, die den Grundstein für Perspektiven und Leistungen am Arbeitsmarkt sowie Lernen im Lebenszyklus legen. Vor diesem Hintergrund wird die Arbeitsmarktsituation von Jugendlichen am Übergang aus der beruflichen Erstausbildung in den Regelarbeitsmarkt in Österreich untersucht, besonders die Bedeutung der Lehrausbildung als quantitativ bedeutende Ausbildungsschiene." (Autorenreferat, BIBB-Doku)