Berufsvorbereitung und Bildungsurlaub mit Ausländern
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117143
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Publisher
Wissenschaftsverlag Spiess
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Berlin
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Abstract
Mit den Texten dieses zweiten Bandes werden weitere Ergebnisse des Modellversuchs "Ausbildung und Integration im Handel" für interessierte Ausbildungsbetriebe, Berufsausbilder, Berufsschullehrer und Sozialpädagogen vorgestellt. Beide Themen des Bandes befassen sich mit "flankierenden Massnahmen" einer interkulturellen Berufsausbildung. Für junge Ausländer, die als "Späteinsteiger" oder "Seiteneinsteiger" auf den Ausbildungsstellenmarkt stossen, sind zusätzliche Lern- und Orientierungsphasen zur Unterstützung der Berufswahlorientierung und eines aktiven, realitätsbewussten Berufswahlverhaltens sinnvoll. Auch die Vermittlung bestimmter Vorqualifikationen hinsichtlich der Sprache, der Arbeitstechniken, der arbeits- und bildungsrechtlichen Grundlagen einer Berufsausbildung im dualen System, sowie der Eigenarten bestimmter Branchen haben sich als sinnvoll erwiesen. Hierfür wird in diesem Band ein bereits erprobtes Curriculum vorgelegt. Es hat aussschliesslich die Aufgabe, junge Ausländer an eine qualifizierte Berufsausbildung im Einzelhandel heranzuführen. Die Berufsausbildung selbst oder auch nur Teile davon können durch solche Kurse nicht ersetzt werden. Eine andere Möglichkeit, die soziale Integration von Ausländern in Berufsausbildung und Betrieb zu unterstützen bietet der Bildungsurlaub. Mit dem zweiten Thema dieses Bandes werden Möglichkeiten vorgelegt, Bildungsurlaub zum festen Bestandteil einer interkulturellen Berufsausbildung zu machen. Im Rahmen des Projektes wurde dies zu einer wichtigen Komponente für "ausbildungsintegrierte Sozialpädagogik". Dieses Schlagwort meint die Aufhebung der Trennung von Qualifikationsvermittlung und (sozial)pädagogischer Begleitung in der betrieblichen Berufsausbildung. Alle Massnahmen innerhalb einer interkulturellen Berufsausbildung sollen als Ausbildungsmassnahmen und als Integrationsmassnahmen zugleich geplant werden. (IAB2)