Die Ausbildung der Ausbildungslosen: Lehrpersonen in Übergangsausbildungen
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183944
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Abstract
"Dem schweizerischen Berufsbildungssystem wird im internationalen Vergleich eine bedeutende Funktion in der Ausbildung qualifizierter Fachkräfte und in der Eindämmung der Jugendarbeitslosigkeit zugeschrieben. In diesem Diskurs bleibt oftmals nur am Rande bemerkt, dass es für eine nicht unbedeutende Anzahl der in der Schweiz lebenden Jugendlichen keine Selbstverständlichkeit bedeutet, Teil dieser "Erfolgsgeschichte" zu sein. Im Gegenteil: seit nunmehr zwanzig Jahren findet sich knapp jeder vierte bis fünfte Jugendliche nach Abschluss der obligatorischen Schule ohne Ausbildungs-und Lehrstellenplatz in einer sogenannten Übergangsausbildung wieder. Diese Ausbildung der Ausbildungslosen ist seit dem Auftreten im Kontext der Wirtschaftskrise und damit einhergehendem Lehrstellenabbau in den 1990er Jahren Gegenstand von bildungsbehördlichen und bildungspolitischen Auftragsstudien durch Bund und Kantone. Zudem untersucht auch eine sich formierende Transitionsforschung dieses sogenannte Übergangssystem. Wenn dabei vor allem in quantitativer Weise nach Erklärungen des Übertritts in Übergangsausbildungen gesucht wird, so bleibt die Perspektive der direkt betroffenen Jugendlichen und der im Übergangssystem tätigen Lehrpersonen unterbeleuchtet." (Textauszug; BIBB-Doku)