Schule und Job : vom Nacheinander zum Nebeneinander

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Entlang empirischer Befunde liefert der Beitrag zum einen Argumente, der in der Jugendforschung gängigen Gleichsetzung von "jung sein" und "Schüler sen" nicht umstandslos zu folgen. Zum anderen geht er den unter den Bedingungen der Monetarisierung des Jugendalltags sich verschärfenden Herausforderungen für das Nebeneinander von ökonomischer Unselbständigkeit und kultureller Verselbständigung nach. Ausgehend von dem Sachverhalt, dass Schule und Arbeit unterschiedlichen Regeln folgen - wobei immer mehr junge Leute neben der Arbeit einem Job nachgehen - fragt der Autor, wie die eher traditionelle arbeitsweltbezogene Unterweisung im Schulalltag modifiziert, aktualisiert und mit konkreten Erfahrungen angereichert werden kann. Aufgrund der höchst vielfältiglen Joberfahrungen läßt der Beitrag offen, ob die Idee einer Verzahnung von Schule und Arbeitswelt curricular verwirklicht werden kann. Die Schule muß zur Kenntnis nehmen, dass Schüler mit Jobs Positives verbinden und dies trotz der häufig anspruchslosen Tätigkeiten. (BIBB2)

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