Zielgruppendifferenzierung und Politik-Marketing in der Rehabilitation
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117134
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Frankfurt u.a.
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Abstract
"Offenkundig ist die Arbeitsmarktsituation Behinderter, vor allem die von Schwerbehinderten, besonders problematisch. Dementsprechend sind sie denn auch eine herausgehobene Zielgruppe der Arbeitsmarktpolitik. Es gibt eine Reihe für sie vorbehaltene Schutz- und Förderungsrechte und speziell für ihre Unterstützung zuständige Institutionen und Sondereinrichtungen. Angesichts der unbefriedigenden Erfolge stellt sich die Frage, ob diese Hervorhebung als besondere Zielgruppe notwendig und ausreichend oder im Gegenteil eher unzweckmässig und dysfunktional ist. In dem Beitrag wird dieser Frage ausführlicher nachgegangen, wobei zunächst überprüft wird, ob (Schwer-)Behinderte tatsächlich vor besonderen, d.h. spezifischen Arbeitsmarktproblemen stehen. In einem zweiten Schritt werden dann einige Vor- und Nachteile der zielgruppenspezifischen Förderung Schwerbehinderter diskutiert. Diesem Politikansatz wird dann ein alternatives Konzept gegenübergestellt, das sich als Politik- Marketing bezeichnen lässt und in seinen Grundzügen vorgestellt wird. Abschliessend werden einige Schlussfolgerungen für die Rehabilitationspolitik gezogen." (Autorenreferat)